Sommerfilme im Wandelgarten,  Wandelgarten

Sommerfilm im Wandelgarten 05.09.2014, Rivers and Tides

Andy Goldworthy bei der Arbeit:
Wachstum – Zeit – Veränderung — und das Fließen in der Natur.
Ich habe den Ort begrüßt und angefangen.
Wenn alles gut läuft, ist mir warm, wenn etwas zusammenbricht, ist mir gleich kalt. Wenn Dich die Wärme verläßt, ist es vorbei.
Die Mühe, etwas zu schaffen, das mühelos ist.
Das, was das Werk zum Leben erweckt, ist gleichzeitig das, was seinen Tod herbeiführt (Werk aus Eiszapfen)
Es ist als ob man das Herz eines Ortes berührt, etwas sehen, das immer schon da war, wofür ich aber vorher blind war.
Wenn ein Werk lebendig wird, das sind die Momente für die ich wirklich lebe.
Eines Tages bin ich zum Arbeiten einfach an den Strand gegangen – kaum arbeitet man unter freiem Himmel war da das Staunen und die Unsicherheit. Absolute Kontrolle kann tödlich sein für die Arbeit. So ist das mit meiner Arbeit: zu viele Unbekannte.
Diese (Stein) Arbeit war ein Geschenk an das Meer und das Meer hat das Geschenk angenommen und mehr daraus gemacht als ich mir hätte träumen lassen, und wenn ich das so sehen kann, Dinge als Möglichkeit zu verstehen, die unser Leben verändern, die Umbrüche und Erschütterungen auslösen.… (lange Pause) … ich kann es nicht erkären.
Ich bin fasziniert von den Prozessen, die in der Natur ständig ablaufen und die mit der Sonne, den Gezeiten und dem Wachsen verbunden sind.
Das eigentliche Werk ist die Veränderung selbst.”