Themenabend NANK und startpunkt Huppertsbergfabrik 12.09.2016

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Das En­de un­se­rer Selbst­be­stim­mung?”
Brau­chen wir ei­ne Ethik der Al­go­rith­men?img_3213-kleinalgorithmen-themenabend-12-9-16-001https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​-​T​V​6​l​a​J​i​Kps
Kurz-Mit­schnitt des Vor­trags Fri­d­helm Bü­che­le und des fol­gen­den Ge­sprächs

img_3217kleinAr­beits­pro­zes­se wer­den nicht mehr von Men­schen für Men­schen ge­macht, BOTS über­neh­men das und sie sam­meln nicht nur al­le Da­ten son­dern sie wer­ten sie auch aus und ent­schei­den — und das oh­ne sich nach ethi­schen Grund­la­gen ver­hal­ten zu kön­nen. Po­li­ti­sche Be­wer­tun­gen und Nach­rich­ten wer­den zu 50% von Com­pu­tern ge­schrie­ben, Wi­ki­pe­dia zu 20%, Bör­sen­pro­gram­me und Aus­wer­tun­gen und Ent­schei­dun­gen, Kriegs­pro­gram­me in Se­kun­den Ent­schei­dun­gen, Droh­nen oh­ne Per­so­nal…
um nur Aus­schnit­te zu be­nen­nen.
Auch die Nicht-Da­ten-Ge­ber wer­den er­fasst und ana­ly­siert — von Com­pu­tern.
Was kön­nen wir und auch im Rah­men der Neu­en Ar­beit tun, dass ethi­sche Grund­la­gen den BOTS ver­mit­telt wer­den? Die Ethik-Kom­mis­si­on hat sei­ne Macht ver­ge­ben oder Com­pu­ter rei­ßen sie an sich, oh­ne, dass der Mensch die Vor­gän­ge noch ver­fol­gen kann.
Po­li­ti­sche Kon­trol­le muss sein — Da­ten­schutz.

 

ZEIT On­line 10. Sep­tem­ber 2014
“Wir brau­chen ei­ne Treu­hand­stel­le für Al­go­rith­men”, sagt Yvon­ne Hof­stet­ter, Ex­per­tin für Künst­li­che In­tel­li­genz. Sonst dro­he ei­ne Herr­schaft in­tel­li­gen­ter Ma­schi­nen.

Deutschland und Europa brauchen eine Aufsichtsbehörde

Hof­stet­ter schätzt den Kom­fort, den die­se Tech­nik mit sich bringt, sagt aber: “Der­ar­ti­ge Sys­te­me sind ein An­griff auf die Au­to­no­mie des Men­schen. Sie funk­tio­nie­ren nur auf der Ba­sis un­ter­bre­chungs­frei­er To­tal­über­wa­chung.”

Aus ih­ren Er­fah­run­gen mit in­tel­li­gen­ter Soft­ware zieht Hof­stet­ter den Schluss: “Wir ha­ben noch rund fünf Jah­re Zeit, ei­ne Ba­lan­ce zwi­schen den In­ter­net­un­ter­neh­men und den Ver­brau­chern her­zu­stel­len.” Es sei grund­sätz­lich mög­lich, Künst­li­che-In­tel­li­genz-Sys­te­me so zu pro­gram­mie­ren, dass sie kei­nen Scha­den an­rich­ten. “Aber dies ge­schieht in der Re­gel nur, wenn man po­li­ti­schen Ein­fluss auf die Pro­gram­mie­rung hat. Die ganz gro­ßen Da­ten­be­stän­de und Tech­no­lo­gi­en für die Aus­wer­tung die­ser Da­ten lie­gen der­zeit aber in ganz we­ni­gen Hän­den, die kein Da­ten­schüt­zer be­auf­sich­ti­gen kann.” Des­halb ist die Un­ter­neh­me­rin über­zeugt, dass Deutsch­land und Eu­ro­pa ei­ne neue Auf­sichts­be­hör­de grün­den müs­sen. “Wir brau­chen ei­ne Treu­hand­stel­le, ei­ne Auf­sicht für Al­go­rith­men.”

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