Selbstbehandler- /​ Heilungs- Klinik

Selbstbehandler- /​ Heilungs- Klinik

Selbst­be­hand­ler-/ Hei­lungs- Kli­nik

Krank und sich sel­ber be­han­deln? Das ist für vie­le fremd aber auch für vie­le ein Be­dürf­nis. Die Er­kran­kun­gen und Be­find­lich­keits­stö­run­gen, die wir oh­ne Arzt be­wäl­ti­gen, sind zu­neh­mend we­ni­ger oder durch Mehr­fach­stra­te­gi­en er­setzt wor­den. Wir me­di­ka­men­tie­ren uns selbst, ge­hen trotz­dem zum Arzt und su­chen zu­dem noch den Heil­prak­ti­ker auf. Nicht zu ver­ges­sen sind die Re­cher­che im In­ter­net so­wie die vie­len wert­vol­len Tipps von Freun­den und Ver­wand­ten. Wie wir dann han­deln, ist mo­ti­viert durch Angst, per­sön­li­che Über­zeu­gun­gen, Au­to­ri­tä­ten, ge­fühl­ter Rich­tig­keit, al­ten gu­ten Er­fah­run­gen, Emp­feh­lun­gen….

Das ist durch­aus über­trie­ben, aber im Kern auch rich­tig. Die her­vor­ra­gen­de me­di­zi­ni­sche Viel­falt führt zu un­schar­fen Be­hand­lungs­kon­zep­ten und ver­zet­tel­ten Ver­läu­fen.

Den Mehr­wert er­zie­len vor al­lem die Dienst­leis­ter im mo­ni­tä­ren Be­reich.

Im Kern re­agie­ren wir auf fol­gen­de Ent­wick­lun­gen:

  1. Die me­di­zi­ni­sche Viel­falt und die un­ter­schied­li­chen me­di­zi­ni­schen Sys­te­me (TCM, Allo­pa­thie, Ho­möo­pa­thie) und da­mit auf Men­schen- und Welt­bil­der
  2. Die Ver­füg­bar­keit von In­for­ma­ti­on und Wis­sen
  3. Die Nutz­bar­keit über­re­gio­na­ler me­di­zi­ni­scher Dienst­leis­tun­gen
  4. Die Be­reit­schaft, in die ei­ge­ne Ge­sund­heit zu in­ves­tie­ren

In der Selbst­be­hand­ler-Kli­nik or­ga­ni­sie­ren und pro­fes­sio­na­li­sie­ren wir die­se neu­en Ent­wick­lun­gen mit dem Ziel, die me­di­zi­ni­sche Lai­en­kul­tur zu stär­ken und neue sys­te­ma­ti­sche, in­di­vi­dua­li­sier­te Be­hand­lungs­pro­zes­se ge­mein­sam mit dem Pa­ti­en­ten zu ent­wi­ckeln.

Drei Ziel­grup­pen ste­hen im Vor­der­grund:

  1. Chro­ni­ker
  2. Kin­der (Jun­ge Fa­mi­li­en) mit aku­ten Er­kran­kun­gen
  3. Men­schen, die das drit­te Mal die glei­che aku­te Er­kran­kung in­ner­halb der letz­ten zwei Jah­re ha­ben, oder wie­der­keh­ren­de Be­find­lich­keits­stö­run­gen auf­wei­sen.
  4. Men­schen, die selbst­be­stimmt in ei­nem be­schütz­ten Rah­men, ih­re Krank­heit be­han­deln wol­len.
  5. The­ra­pie­re­sis­ten­te

Ne­ben der Be­hand­lung gibt es vier wei­te­re Schwer­punk­te in der Selbstbehandler/​ -hei­lungs Kli­nik:

  1. Prä­ven­ti­on
  2. Training/​ Aus­bil­dung
  3. Forschung/​ The­ra­pie­ent­wick­lung
  4. Kul­tur

Stel­len Sie sich den Ort vor:

Ein ho­tel­ähn­li­cher Be­trieb, der ein ge­sund­heits­för­der­li­ches Am­bi­en­te in der Ar­chi­tek­tur und Ge­stal­tung auf­weist.

Die me­di­zi­ni­sche Ab­tei­lung be­schränkt sich auf Not­fall­me­di­zin und Schmerz­the­ra­pie so­wie ei­ne Pfle­ge­kom­pe­tenz. Bei Kom­pli­ka­tio­nen kann hier ein­ge­grif­fen wer­den, der Pa­ti­ent sta­bi­li­siert und in ei­ne ent­spre­chen­de Kli­nik ver­legt oder wie­der zu­rück in den Selbst­be­hand­ler-Be­reich ge­hen, wenn er sei­ne Kri­se über­wun­den hat. Hier­für ste­hen, in Ab­hän­gig­keit von der Grö­ße des Hau­ses, Bet­ten und Per­so­nal zur Ver­fü­gung.

Der Selbst­be­hand­ler Be­reich
Ne­ben Ein­zel­zim­mern gibt es Dop­pel­zim­mer und Apart­ments so­wie ei­ni­ge Fa­mi­li­en­zim­mer.

Der Per­so­nal­be­reich
Fer­ner ste­hen Zim­mer für ex­ter­ne The­ra­peu­ten und haus­ei­ge­nes Per­so­nal zur Ver­fü­gung, die an­ge­stellt sind oder von den Pa­ti­en­ten ge­bucht wer­den.

The­ra­pie­räu­me
The­ra­pie­räu­me kön­nen durch Pa­ti­en­ten und/​oder The­ra­peu­ten ge­bucht wer­den.

Aka­de­mie
Aus­bil­dungs­räu­me, Hör­sä­le, Kurs­räu­me und Ver­an­stal­tungs­räu­me

Um­feld
Heil­pflan­zen­gar­ten, Park, Land­wirt­schaft­li­cher Be­trieb, Werk­stät­ten

Was un­ter­schei­det die­se Kli­nik von an­de­ren:

  1. Es gibt nur Selbst­ein­wei­sun­gen /​ der Pa­ti­ent be­wirbt sich.
  2. Der The­ra­pie­pro­zess kann durch den Pa­ti­en­ten bis zu 100% sel­ber ge­stal­tet wer­den, d. h. er wählt das Zim­mer, die The­ra­pi­en, die The­ra­peu­ten, die Me­di­ka­men­te, das Ziel. (Bei der Auf­nah­me wählt der Mensch sei­nen Un­ter­stüt­zungs­sta­tus und sein Ziel)
  3. Es ste­hen Ge­sund­heits­lot­sen zur Ver­fü­gung, die kom­pe­ten­te Coa­ches und Mo­de­ra­to­ren für die Ent­wick­lung und Be­glei­tung des The­ra­pie­pro­zes­ses sind.
  4. Es gibt ei­ne Bi­blio­thek, ei­ne Re­cher­che- und Netz­werk­ab­tei­lung, die Auf­trä­ge von Pa­ti­en­ten und The­ra­peu­ten be­ar­bei­tet und te­le­me­di­zi­ni­sche Kon­fe­ren­zen vor­be­rei­tet, Be­hand­lun­gen re­cher­chiert und be­wer­tet.
  5. Der Pa­ti­ent kann sich zum Selbst­be­hand­ler und Un­ter­su­cher schu­len las­sen. (Chro­ni­ker-An­ge­bot).
  6. Jun­ge Fa­mi­li­en be­kom­men das Ba­sis­wis­sen „Ge­sun­de Fa­mi­lie“ ver­mit­telt.
  7. Hier ar­bei­ten nur Men­schen, die frei von Be­wer­tun­gen sind, die in der La­ge sind, von ih­rem Welt­bild zu­rück zu tre­ten.
  8. Es gibt ein Leit­bild.
  9. Hier ar­bei­ten nur Men­schen, die sich Ih­rer Ängs­te be­zo­gen auf Krank­heit und Tod ge­stellt ha­ben oder be­reit sind, sich die­sen zu stel­len.
  10. Hier ar­bei­ten nur Men­schen, die an Su­per­vi­si­on und Balin­tar­beit teil­neh­men und die ih­rer ei­ge­ne Ent­wick­lung ak­tiv fol­gen.
  11. Je­der Pa­ti­ent er­klärt sich be­reit an Stu­di­en zur Er­for­schung des Kli­nik- oder Heil­haus­kon­zep­tes teil­zu­neh­men.
  12. Je­de per­sön­li­che Heil­ge­schich­te wird als Fall­bei­spiel in ei­ne Voll­text­re­cher­che-Da­ten­bank ein­ge­pflegt.
  13. Ne­ben dem The­ra­pie­be­reich gibt es ein reich­hal­ti­ges Aus­bil­dungs- und Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot für Pa­ti­en­ten und The­ra­peu­ten in der Aka­de­mie.

Ein Ort an dem freud­voll Ge­sund­heit ge­lebt, er­fah­ren, ver­mehrt und ge­lehrt wird.

-Ralf Scheu Schließ­ke —

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