Veranstaltungen

Mutter Erde “Wald statt Kohle” Aktion Rote Linie – Rettet den Hambacher Wald!


Son­ntag, 12. Mai, Mut­tertag, Wald statt Kohle – fünf Jahre Waldspaziergänge am Ham­bach­er Wald

Fünf Jahre Waldspazier­gang heißt auch: Son­ntag, 12. Mai, 12.00 Uhr, Wald statt Kohle und Aktion Rote Lin­ie – Ret­tet den Ham­bach­er Wald!

Sei die Rote Lin­ie! Be the Red Line! Sois la Ligne Rouge!        Es ist drin­gen­der denn je…

Während ich diese Mail schreibe, ste­hen zwei Braunkohle-Bag­ger ger­ade mal 130m vor den ersten Bäu­men des Ham­bach­er Waldes. Sie graben sich pausen­los her­an, leg­en den Wald noch weit­er trock­en.

Zur Erin­nerung:

Kohlekom­mis­sion im Jan­u­ar: „der Erhalt des Ham­bach­er Waldes ist wün­schenswert“.

28. Jan­u­ar 2019/WAZ: „RWE prüft nach Kohlekom­pro­miss Erhalt des Ham­bach­er Forsts“.

Im NRW-Land­tag hat Min­is­ter­präsi­dent Laschet einen Rodungsstopp für den Ham­bach­er Forst bis 2020 verkün­det. Auch er wün­sche einen Erhalt des Waldes. WDR, 20. Feb­ru­ar

NRW-Min­is­ter­präsi­dent Armin Laschet (CDU) verkün­dete eine Zusage von RWE, bis 2020 keine Rodungsar­beit­en im Ham­bach­er Forst durchzuführen. WDR, 20. Feb­ru­ar

Das alles klingt gut. Aber jet­zt hat RWE wohl einen Weg gefun­den, den Ham­bach­er Wald endgültig zu ver­nicht­en, ohne zu roden. Die Bag­ger kom­men näher und näher, fressen sich unaufhör­lich Rich­tung Wal­drand. Die Trasse der alten A4 ist längst über­schrit­ten, das Schaufel­rad eines Bag­gers ist nur noch knapp 130 Meter von den Bäu­men ent­fer­nt. So wird das Über­leben des Waldes immer schwieriger, das wenige Wass­er wird dem Boden ent­zo­gen. Die Böschung rückt näher, die Gefahr von Erdrutschen wächst. Und auf Nach­frage von Jour­nal­is­ten erk­lären RWE-Gesprächspart­ner sin­ngemäß: “wir bag­gern bis zu den Wurzeln der Bäume…”

Das ist ein Skan­dal, wir fordern ein sofor­tiges Ein­schre­it­en von Poli­tik­ern, Gericht­en, Umweltver­bän­den. So wer­den die Beschlüsse der Kom­mis­sion in Berlin zur Maku­latur, so wird die Öffentlichkeit bel­o­gen und bet­ro­gen.

Herr Laschet, Frau Merkel, Frau Schulze, sprechen Sie ein Macht­wort, weisen Sie diesen Konz­ern in die Schranken, lassen Sie nicht zu, dass RWE weit­er Gericht­surteile mis­sachtet, eine Region spal­tet und fort­ge­set­zt auf Kosten kom­mender Gen­er­a­tio­nen unsere Lebens­grund­la­gen ver­nichtet.

Wir set­zen auf Ihr sofor­tiges Ein­greifen. Machen Sie der Zer­störung von Wald und Dör­fern ein Ende.

Wir wer­den weit­er Zeichen set­zen, die Bewe­gung für den Kohleausstieg und gegen den Kli­mawan­del ist nicht zu stop­pen!

Sei die Rote Lin­ie! Be the Red Line! Sois la Ligne Rouge!

Bitte alles mit­brin­gen, was rot ist. Rote Klei­dung, rote Bän­der, rote Tüch­er, Deck­en, Mützen, Schals, Luft­bal­lons, Stirn­bän­der, Hal­stüch­er, Bild­botschaften… Zwis­chen 13 und 15.00 Uhr ste­ht und bewegt sich die Rote Lin­ie am Wal­drand, nah an den Bag­gern, an der alten A4 zwis­chen der Rodungskante und dem Tage­bau, unüberse­hbar, ein­drucksvoll, foto­gen… viel Presse wird dabei sein, nutzen wir diese Chance, unser Anliegen aber­mals laut und deut­lich klarzu­machen:

Ret­tet den Ham­bach­er Wald!!!