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Kategorie: Neues im Stadtgarten Lederstraße

Angriff auf unsere Webseite….

Angriff auf unsere Webseite….

Hallo, liebe Leser, wir hatten leider einen schweren Angriff auf unsere Webseite. Nach vielen Stunden konnten wir den Inhalt wieder retten, wäre doch schade gewesen. Das Layout ist ein bisschen durcheinander, aber es wird alles wieder gut.

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Aber, der Angriff war ziemlich gemein und kriminell. Manchmal möchte ich einfach wissen, wer so dumm und boshaft sein kann?
Aber, auch für unsere Arbeit für eine bessere Welt dürfen wir uns alle nicht unterkriegen lassen.

Gute Nacht 🙂 Euer Michael & Michael

PS.:
Falls irgend etwas nicht wie gewohnt funktionieren sollte, schickt uns bitte eine Email!

 

Grüne Beete blühen auf – ein Rückblick

Grüne Beete blühen auf – ein Rückblick

Ein rundweg positives Fazit zogen die knapp zwanzig Initiativen, Organisationen und Vereine, die sich mit den Aktionswochen Urban Gardening Wuppertal in großer Vielfalt mit zwanzig Veranstaltungen und einer Ausstellung präsentiert hatten. Die Stadtgärtner bilanzierten erfreut, dass alle Veranstaltungen – Vorträge, Filme, Workshops und Märkte – an den insgesamt acht Veranstaltungsorten ein interessiertes Publikum gefunden hatten.

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Mit der Ausstellung, die in enger Kooperation mit einer studentischen Arbeitsgruppe unter Leitung von Professor Brigitte Wolf vom Fachbereich Design der Bergischen Universität erarbeitet worden war, traten die in den letzten vier Jahren entstandenen Stadtgärten erstmals gemeinsam an die Öffentlichkeit. Die Professionalität des Auftritts in einem leerstehenden Ladenlokal der Rathausgalerie beeindruckte die zahlreichen Besucher, die zur Vernissage erschienen waren.

Diakoniekirche-Vortrag

Dreh- und Angelpunkt der Aktionswochen war die DiakonieKirche in der Friedrichstraße. Dort fanden sowohl alle Vorbereitungstreffen als auch etwa die Hälfte des Rahmenprogramms statt. Paul-Gerhard Sinn und seine Mitstreiterin Friedhild Cudenec wollen in diesem Jahr den Inselgarten rund um die Kirche weiter aufbauen. Da bot es sich an, die bunte Schar der Stadtgärtner ins Haus zu holen, um sich gegenseitig zu helfen, voneinander zu lernen  und sich anzuspornen.

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Helmut Leopold von der Bergischen Gartenarche hob positiv hervor, wie sehr das gemeinsame Projekt das Kennenlernen und Zusammenwachsen gefördert habe: “Am Anfang kannte ich fast niemand und jetzt die ganze Runde.” Daniela Saleth berichtete von der Volxküche im Cafe Stilbruch, wo man mit etwa vierzig Teilnehmern so viel Zuspruch gehabt habe, wie nie zuvor. Der Workshop zu Gründung eines Selbsterntegartens scheint bereits einiges in Bewegung gebracht zu haben. Jonathan Ries konnte berichten, dass die Bauern nun mehrere Grundstücke in die engere Wahl genommen hätten.

GartenArche

Die Stadtgärtner wollen sich dauerhaft gemeinsam unter der Marke Grüne Beete in Wuppertal präsentieren und Schritt für Schritt die ganze Stadt zu ihrem Garten machen. Das Bündnis ist offen für weitere Garteninitiativen. Der “Essbare Arrenberg” hat bereits Interesse bekundet. Ein weiterer kleiner Stadtgarten wird in diesem Jahr von der Silvio-Gesell-Tagungsstätte an der Stadtgrenze zu Neviges eingerichtet werden. Alle Grüne Beete-Gärten sind offen für weitere Mitstreiter. Der anbrechende Frühling ist eine gute Gelegenheit, persönlich in den Gärten vorbeizuschauen und durch gemeinsames Tun die Stadt zu gestalten und neue Bekanntschaften zu schließen.

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Text Dieter Hofmann & Bilder Paul-Gerhard Sinn
Grüne Beete – Aktionswochen Urban Gardening Wuppertal vom 07. bis 21.03.2015

Grüne Beete – Aktionswochen Urban Gardening Wuppertal vom 07. bis 21.03.2015

Ausgehend von der Gründung des Wandelgartens in der Luisenstraße durch den Verein Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. vor etwa vier Jahren entstanden in Wuppertal in den letzten Jahren eine Reihe von Stadt- oder Nachbarschaftsgärten. Dort können Bürger gemeinsam gärtnern und sich treffen. Im abgelaufenen Wintersemester gab es nun eine Kooperation mit dem Fachbereich Design der Uni Wuppertal. Im Zuge dessen wurde von Studenten für die neuen Stadtgärten die gemeinsame Dachmarke „Grüne Beete“ entwickelt. Damit sollen die Gärten in der Stadt noch besser wahrnehmbar werden.

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Neunzehn Initiativen, Vereine und Organisationen präsentieren jetzt vom 07. bis zum 21. März mit „Grüne Beete – Aktionswochen Urban Gardening Wuppertal“ diese neue Marke mit zwanzig Veranstaltungen an acht verschiedenen Veranstaltungsorten in Elberfeld. Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. organisiert mit seinen Kooperationspartnern eine Ausstellung in der Rathausgalerie sowie Workshops, Vorträge, Märkte und Filme rund um Urban Gardening. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Das komplette Programm gibt es hier http://www.wuppertals-gruene-beete.de

Außerdem gibt es eine Facebook-Eventseite.
Wir laden Sie und Euch dazu herzlich ein und freuen uns auf viele nette Gäste!
Die Ausstellungseröffnung ist am 07. März um 15:00 Uhr in der Rathausgalerie.
„Urbane Gärten sind wertvolle Rückzugsräume für Mensch und Natur“ Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht Gutachten zum naturnahen Gärtnern

„Urbane Gärten sind wertvolle Rückzugsräume für Mensch und Natur“ Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht Gutachten zum naturnahen Gärtnern

Leipzig/Bonn, 8. Januar 2015: Dem naturnahen Gärtnern in der Stadt widmet sich ein aktuelles Gutachten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Die BfN-Studie „Urbane Gärten für Mensch und Natur“ fasst den aktuellen Stand der Wissenschaft und Praxis in Kleingärten  und gibt zudem Handlungsempfehlungen für Kommunen und Verbände.

Stadtnahes Gärtnern ist beliebt: Rund eine Million Kleingärten mit einer Gesamtfläche von mehr als 45.000 Hektar gibt es Schätzungen zufolge in Deutschland. Zudem haben „Urban Gardening“-Initiativen bundesweit inzwischen rund 400 bürgerschaftlich organisierte Gemeinschaftsgärten geschaffen.

„Für den Menschen sind Kleingärten weit mehr als nur ein eigenes Stückchen Grün: Sie sind Orte der Begegnung von Kulturen und Generationen und sie bieten Raum für Erholung und Naturerlebnis. Aber auch für Pflanzen und Tiere können Kleingärten als Lebens- und Rückzugsräume von großer Bedeutung sein“, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN.

Das Gutachten widmet sich nicht nur den Funktionen von Kleingärten. Es beschreibt auch die verschiedenen Formen städtischer Gartennutzung und stellt am Beispiel Berlin Möglichkeiten einer kommunalen Kleingartenkonzeption vor. Außerdem befasst es sich intensiv mit der naturnahen Bewirtschaftung sowie Gartengestaltung und gibt Handlungsempfehlungen für Akteurinnen und Akteure in Kommunen und Verbänden.

http://www.bfn.de/0401_pm.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=5309&cHash=3dc2084c2d591aa610e14d05e41e2953

Selbstversorgung: Standardsortiment in polnischen Supermärkten

Selbstversorgung: Standardsortiment in polnischen Supermärkten

War ich doch auf einer Geschäftsreise in Polen, 200 km südlich von Danzig, also in Bydgoszcz. Um den ewigen Restaurantbesuchen zu entgehen, sind mein neuer Arbeitskollege Otto und ich, Michael, in den naheliegenden Supermarkt namens TESCO gelaufen. Tesco ist einer der größten Supermarktketten aus Großbritannien und ist dabei, in Polen riesige Supermärkte aufzubauen. Der Unterschied zu Real oder Edeka in Deutschland ist fast nicht auszumachen, bis auf eine interessante Kleinigkeit:

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Es gab im Supermarkt Unmengen an Paletten von Einweckgläser, leeren Marmalade- und Gurkengläsern, sowie eine große Menge Einmachzubehör, Behälter und Werkzeuge. In Polen scheint es noch eine ausgeprägte Kultur der Selbstversorgung zu geben. Ende Juli hörte ich auf Deutschlandfunk zufällig eine Reportage  über die Entwicklung in Polen. Darin wurde beschrieben, dass Polen mit einer rasanten Geschwindigkeit die westliche Lebenskultur versucht zu adaptieren. Hoffentlich bleibt den Polen das Thema Selbstversorgung erhalten, es könnte jedoch ein Relikt der Vergangenheit sein und in 5 Jahren werden diese nützlichen Utensilien in Fach- und Baumärkte verbannt. Auf das Sie dann, Jahre später wieder auftauchen, weil das zum sog. Lifestyle in Deutschland und Holland einfach wieder dazugehort. Bleibt nur noch die Frage, wann es bei uns wieder normal wird, im Supermarkt wieder eine große Auswahl an Selbstversorgerutensilien zu finden?

Der Umtauschkurs von polnischen Zloty zu Euro beträgt ca 4 zu 1, 6 Jumbogläser kosten im Angebot ca 10 Zloty, also pro Glas im Sechserpack etwa 42 Eurocent. Also ich würde so einige für Herbst bei dem Angebot schonmal bereitstellen, leider war meine Reisetasche einfach zu klein.

Interessant war auch, das lokale Anbieter Tiefkühlware unverpackt zum Selberportionieren gibt. Leider wird das Wort „BIO“ eher selten genannt. Aber, das wird bald laut DLF auch in Polen populär.IMG_2214

 

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