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Kategorie: Neues bei Projekt 3D

3D-Drucker zum Selbstbauen….

3D-Drucker zum Selbstbauen….

Endlich ist es soweit, endlich habe ich mich dazu entschlossen mir einen 3D-Drucker zu kaufen. Aus einer ganzen Liste an Möglichkeiten habe ich mir einen 3D-Drucker aus Holland in Eindhoven geholt. Unter www.felixprinters.com habe ich dann zugeschlagen und war vor einigen Tagen in den Niederladen und habe Guillaume Feliksdal mit seinem Startupunternehmen besucht. Es war eine sehr freundliche und angenehme Atomosphäre mit einem sehr angeregten Gespräch. Leider konnte ich kein Holländisch, aber Englisch war überhaupt kein Problem. Den Bausatz habe ich mir schicken lassen und bin um die 900 € los. Aber, es hat sich wirklich gelohnt.
Beim Zusammenbau der Einzelteile.
Beim Verdrahten….
Der Bau des Druckers war nicht wirklich ganz einfach. Ein bisschen handwerkliche Vorraussetzungen, Werkzeug, viel Erfahrung mit Windows und natürlich ein genaues Befolgen des Bauplans. Ich habe schon etwa 2 Tage gebraucht.
So sieht das aus, wenn Profis diesen Drucker zusammenbauen:

Letztendlich ist er jetzt fertig 🙂 mehr gibt es im nächsten Blogeintrag, es macht wirklich sehr viel Spaß….Und jetzt drucke ich mal wieder weiter…

3D-Drucker selbst bauen

3D-Drucker selbst bauen

Da ich vorher schon erwähnt habe, daß alle nur mit Wasser kochen, kann man so einen Drucker ohne Entwicklungsabteilung aus einem Bausatz selbst zusammenbauen. Es handelt sich um einen Drucker, der das Verfahren 3, das Extrusionverfahren benutzt. Der Bausatz ist recht günstig, ca 1100 Eur und das Material ist ebenfalls überall auf Ebay zu bekommen.
Dazu haben Christine und ich eine solche, ich würde sagen, die eine kleine 3D-Druckerfirma in Mönchengladbach besucht, und uns von den Geräten überzeugt. Ein wirklich schöner Einstieg in das Thema.
Hier der Link dazu:
http://www.shapercube.com/start/index
und hier noch ein kleiner Film zu dem Drucker:

Der Ursprung dieser Technik stammt von der REPRAP-Idee aus England, aber schaut Euch mal das Konzept an, dazu hier der Link:
http://www.reprap.com/wiki/RepRap/de (die deutsche Version)
http://www.reprap.com (die englische Version)
In der Bath Universität in UK hat man angefangen, einen 3D-Drucker für alle zu entwickeln und die Baupläne, Anleitungen und Software  jedem lizenzfrei und ohne Patentschutz zur Verfügung zu stellen. Daraus entwickeln sich weltweit schon kleine Firmen, wie z. B. Makerbot Industries, die anderen solche Geräte sehr günstig zur Verfügung stellen. Man darf nicht vergessen, 3D-Drucker fangen in der Regel bei Preisen von über 20.000 Euro an! Es wird prognostiziert, daß solche computergesteuerten Produktionsverfahren eine neue Industrierevolution einleiten können, jedoch nur, wenn einige kreative Köpfe damit arbeiten. Leider haben die Kreativen oft nicht genügend Kapital, aber dafür gibt es das REPRAP-Konzept der Bath Universität in UK. Initiatioren sind Adrian Bowyer und Vik Olliver.

 

Vorteile des REPRAP-Bauprinzips:

  • kostengünstige Maschine
  • schnelles Drucken der Teile
  • superstabile 3D-Bauteile

Nachteile:

  • Präzision der Druckteile ist nicht supergenau -+0,5mm, ist jedoch für Maschinen und bewegliche Teile viel
  • Flächenqualiät ist verrippt und nicht perfekt
  • Dichtigkeit bei dünnen Behältern ist nicht sicher
  • Für Techniklaien sind solche Druckerbausätze nicht ganz ohne in Betrieb zu nehmen

Jedoch ist die Druckmaschine für das Geld wirklich faszinierend. Seit gespannt auf den nächsten Blogeintrag, hier gibt es den absoluten Hammer für alle Prototyper…

 

3D Druckverfahren, kurze Beschreibung

3D Druckverfahren, kurze Beschreibung

3D-Drucken, irgendwie unfassbar, aber Näheres will ich Euch in dem Blogbeitrag kurz schildern. Grundsätzlich gilt, das alle nur mit Wasser kochen, man kann vieles in Erfahrung bringen. In unserem 3D-Druckbereich erfahrt ihr vorher etwas über das Thema 3D-Drucken. Es ist wichtig, kurz einmal das Thema durchzulesen, sonst versteht man in den Blogeinträgen nur noch Bahnhof.
Dazu noch eine ganz kurze Übersicht der Verfahren, wie 3D-Körper, die im Rechner in einem CAD-System entstanden sind, einfach aus einem Material „ausgedruckt“ werden können. Wir reden an dieser Stelle nicht von spanenden Verfahren, z. B. Fräsen oder Schneiden, sondern über die Verfahren, die Schicht für Schicht einen Körper aus einem losen oder flüssigen Stoff aufbauen.

 

Verfahren 1.  Lasersinterverfahren (in der Industrie weit verbreitet): Man braucht dazu einfach eine X- und Y-Achse, (Vergleich mit einem Koordinatensystem). Auf diesen 2 Achsen/Schienen bewegt sich physisch ein Laser und beschreibt eine Fläche. Die Fläche kann aber auch durch sich bewegende Umlenkspiegel belichtet werden. Zusätzlich, um ein 3D-Modell zu erzeugen, braucht man auch noch eine Z-Achse. Die drei Achsen bilden einen 3-dimensionalen Raum. Der Laser bewegt sich nur in der XY-Fläche und belichtet ein ebene Fläche, auf die ein Metall-, Wachs- Keramik oder Kunststoffpulver gestreut ist. Die Z-Achse bewegt diese Fläche immer weiter nach unten, jedesmal üblicherweise um 0,1 mm. Der Laser belichtet vom 3D-Modell immer nur eine Fläche, Stufe für Stufe und verbackt, also sintert durch Hitze dieses Pulver pro Ebene. Eine Art  Scheibenwischer streicht pro Fläche immer wieder eine 0,1mm dicke Pulverschicht über das XY-Bett. So entsteht ein echtes, greifbares Teil.

 

Verfahren 2. Stereolitographieverfahren (ziemlich teuer, aber hoch präzise): Auch hier wieder: Man braucht dazu einfach eine X- und Y-Achse, (Vergleich mit einem Koordinatensystem). Auf diesen 2 Achsen bewegt sich ein Laser und beschreibt eine Fläche. Zusätzlich, um ein 3D-Modell zu erzeugen, braucht man auch noch eine Z-Achse. Jetzt wird von unten mit Laser eine Ebene scharf gestellt (fokusiert) und diese belichtet einen UV-härtenden Kunststoff. Ähnlich, wie die fotoempfindliche Schicht beim Siebdruck: strahlt eine starke UV-Quelle (in dem Fall der Laser) drauf, so härtet das Material an den belichteten Stellen aus. Da von unten belichtet wird, zieht man das gehärtete Objekt Stück für Stück, meist um 0,1mm über die Y-Achse und einem Schrittmotor aus dem UV-empfindlichen, flüssigen Kunststoff, die nicht belichtet wurde, heraus. Das Verfahren ist sehr wartungsarm, jedoch ist der Kunststoff nicht wirklich billig, aber super präzise.

 

Verfahren 3. Extrusionsverfahren. Das Verfahren ist supergünstig, jedoch nicht ganz so präzise. Es funktioniert ebenfalls wieder mit den 3-Achsen, spritzt aber, vergleichbar mit einer Heisklebepistole, „Würstchen für Würstchen“ an geschmolzenen Kunststoff an- und übereinander und baut somit einen Körper auf. Es ist ein sehr günstiges Verfahren, da der Kunststoff sehr billig zu haben ist. Auf dem Bild zu sehen eine REPRAP-Maschine, die Christine und ich (Michael) uns in Mönchengladbach angeschaut haben:
REPRAP-Bausatz aus Mönchengladbach
Auf dem Bild seht Ihr eine Maschine, die aus Baumarktteilen, einigen Conrad-Komponenten und selbst ausgedruckten Teilen aufgebaut ist. Die große, schwarze Spule ist der thermoplastische Kunststoff (Kunststoff, der bei Hitze formbar wird). Eine solche Spule mit etwa 3 kg Material kostet ca 30 Eur und es gibt in sie wirklich in allen Farben.
Zugegeben: laßt Eucht nicht abschrecken durch die vielen Kabel und dem Gerippe, das Teil funktioniert wirklich gut und kostet als Komplettbausatz um die 800 Eur. Es gibt natürlich auch noch eine Variante in einem Gehäuse, aber mehr dazu im nächsten Eintrag.

 

„Diese Nachrichten ueber Fabrikatoren sind fuer uns ALLE wichtig“ mit besten Grüßen von Frithjof Bergmann

„Diese Nachrichten ueber Fabrikatoren sind fuer uns ALLE wichtig“ mit besten Grüßen von Frithjof Bergmann

„Diese Nachrichten ueber Fabrikatoren sind fuer uns ALLE wichtig“
mit besten Grüßen von Frithjof Bergmann.
Stock Advisor
Say Goodbye to ‚Made-In-China‘
And say hello to the breakthrough technology that’s launching a 21st-century industrial revolution right here in America. Business Insider calls it „the next trillion dollar industry.“
The suits on Wall Street think this idea is too good to be true. But the guys who brought you the iPod and Amazon.com are already on board. You still have time to join them, if you act fast…
Dear Fellow Investor,
Tell me if this sounds crazy. I just saw a violin appear out of thin air and play a Bach sonata.
And that’s not the half of it.
Right before that, I saw someone cram a milk jug into a metal tube and pull a shoelace out at the other end. Heck, when I sat down to my desk this morning, I saw an anatomically perfect human kidney spun together on a cotton candy wheel. A surgeon used it to perform a successful transplant.
You’re right. All of those things do sound crazy! But all of them are real.
And technology experts are convinced that this is just the beginning.
Not just hackers, hobbyists, and over-caffeinated engineering professors, mind you. We’re talking some of the biggest players in the big ideas business.
They saw the same incredible video demonstrations that I did, and decided they just had to get a piece of the action.
Amazon.com CEO Jeff Bezos joined an investment group that plowed $10 million of venture capital into this game changer.
Google rushed their development team to make a software app for it.
Hewlett Packard cut a deal with one of the two main hardware makers.
The Consumer Electronics Association featured it at their 2012 extravaganza in Las Vegas, where it „stole the show.“
The Pirate Bay — the world’s most powerful digital copyright cheater — released a manifesto declaring that intellectual property law is now obsolete and predicting the death of the factory as we know it. All because this „impossible“ technology is now not only possible, but affordable…. mehr auf Anfrage.
Jahrestreffen Neue Arbeit-Neue Kultur in der Huppertsbergfabrik vom 03.05.-06.05.2012

Jahrestreffen Neue Arbeit-Neue Kultur in der Huppertsbergfabrik vom 03.05.-06.05.2012

Die Jahrestagung Neue Arbeit – Neue Kultur fand in diesem Jahr 2012 in Wuppertal in der Huppertsbergfabrik statt. Es reisten am 03. Mai Gäste aus Österreich, der Schweiz und Deutschland an und Frithjof Bergmann kam direkt aus Südafrika.

Zwei Kernaspekte sind während der Tagung entstanden.

Am 04. Mai traf man sich in den Räumen von Startpunkt e.V. und nutzte die ersten Stunden zum Austausch von laufenden Projekten, von geplanten und es wurden Wünsche geäußert, zu kooperieren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Gleichzeitig wurde der Name Neue Arbeit – Neue Kultur näher betrachtet und wir haben uns gefragt, wie deutlich das Anliegen und die Werte nach „draußen“ dargestellt werden. Schließlich wird mit Neuer Arbeit auch ein grundsätzlicher Beitrag zum nachhaltigen Produzieren und Konsumieren geleistet. Bauen wir Gemüse und Früchte lokal zum eigenen Verbrauch an, fallen Transporte von weit her weg,  z.Bsp. Kenia Bohnen oder Kiwis aus Neuseeland. Mit den Kleinmanufakturen mit intelligenter Digital-Technik, dem 3D-Drucker entfällt über kurz oder lang die Großindustrie und Überproduktion.

Die Gruppe war im Wuppertal Institut durch Peter Hennicke eingeladen, bekam eine virtuelle Führung durchs Institut und danach die Vorstellung der Arbeit in der Forschungsgruppe 4 „Nachhaltiges Produzieren und konsumieren“ von Christa Liedke.

Das passte ideal zum Anliegen der Neuen Arbeit. Vielen Dank.

 

Die beiden Kernaspekte zusammengefasst:

1. „Durch ein anderes Arbeitssystem und den Einsatz von neuen Technologien könnte man Produktionsstätten und Unternehmensstrukturen schaffen, die eine menschlichere, intelligentere sogar fröhlichere Kultur ermöglichen“ F.Bergmann

Konkrete Ergebnisse indem wir Fakten schaffen. Z.Bsp. das Elektromotorrad, das am 09. Mai 2012 in Steyr auf dem Wirtschaftskongress vorgestellt wird. „Die Neue Wirtschaft von morgen“ Drehmomente 2012. Es gibt schon Produktionsorte in Deutschland.

Auch die Verbreitung vom Städtischen Gärtnern und der Transition Town Bewegung wächst und motiviert Menschen, sehr konkret zu einer Selbstversorgung zu kommen und zu einer echten  Bürgerbewegung zu werden. Es wächst gleichzeitig mit dem Gemüse die Gemeinschaft.

 

2. Aufbau einer bundesweit ausgerichteten Koordinations- und Kommunikationskultur für Projekte im Sinne der Neuen Arbeit.

Jeder kann gezielt Unterstützung bei seinen Projektideen finden, kann erleben, dass der Weg von der Idee hin zum realen Elektroauto möglich ist. Über diesen erfahrbaren Weg entstehen Emotionen und die Begeisterung, die trägt.

http://www.neuearbeit-neuekultur.de/

Baukastenprinzip, ähnlich wie Franchise für Neue Arbeit-Neue Kultur.

Ein Art Kompetenzpool besteht aus: Förderung, Geschäftskonzepten, Designkompetenz. Verschiedene Prozesstools, Unternehmensberatung, Marketing, Businessplanung, usw. Es gilt, die Kompetenzen zu verbinden.
Plattform dazu entsteht.

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